Plattdeutsche Geschichten

  • 23.10.2019

Interview  mit Frau Rita Krüger

Frau Krüger kommt bereits seit mehreren Jahren einmal im Monat zu uns ins AMARITA und erfreut unsere Bewohner mit dem Vorlesen von plattdeutschen Geschichten.

AMARITA: Frau Krüger warum sprechen und lesen Sie so gern Plattdeutsch?

Frau Krüger: Der Erhalt dieser wunderschönen Sprache ist für mich jeden Einsatz wert. Schon als junges Mädchen wurde ich innerhalb meiner Familie mit der plattdeutschen Sprache vertraut gemacht, da bei uns fast ausschließlich Plattdeutsch gesprochen wurde. Überwiegend habe ich das „Hamburger Platt“ von meiner Großmutter übernommen. Diese fuhr 2 bis 3 Mal in der Woche vom Alten Land aus, wo sie eine Landwirtschaft betrieb, zum Hamburger Großmarkt, um ihre Waren zu verkaufen.

Als junge Frau habe ich schon bei plattdeutschen Theaterstücken mitgewirkt, was mir sehr große Freude bereitet hat. Durch berufliche und familiäre Gründe geriet diese Leidenschaft dann aber für einige Zeit in den Hintergrund. Erst durch die Pflege von Mutter und Schwiegermutter kam die plattdeutsche Sprache wieder vermehrt zum Einsatz.

Mit meinen Eintritt in das Rentenalter entdeckte ich das „Plattdeutsche“ wieder für mich. 10 Jahre unterrichtete ich an der Grundschule Kinder und fing an plattdeutsche Geschichten für Senioren vorzulesen. Egal ob Jung oder Alt, es bereitet mir sehr viel Freude die Sprache weiterzugeben. Regelmäßig verfasse ich bis heute auch plattdeutsche Kolumnen für Zeitungen.„

AMARITA: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Frau Krüger, Vielen Dank für Ihren Einsatz! Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

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